Im Laufe des Lebens erklimmt man mit etwas Glück die höchsten Gipfel und meistert mit ein wenig Anstrengung die tiefsten Gräben. Was tut man, wenn man wirklich in ein tiefes Loch fällt und sich ständig fragt warum man diesen Wahnsinn mitmacht? Es gibt ein paar Ansätze, die zumindest mir einen gewissen Optimismus bewahren.

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Das Leben hat seinen eigenen Rhythmus

Bevor man sich komplett dem Gefühl der absoluten Ohnmächtigkeit hingibt sollte man sich vor Augen führen, dass das Leben seinem ganz eigenen Rhythmus folgt. Es gibt Dinge die man nicht beeinflussen kann. Das permanente, zwanghafte Streben nach Erfolg zehrt an der eigenen Kraft und zerstört in weiterer Konsequenz den Körper und den Geist.

Eines hat sich in der Vergangenheit oft gezeigt und wird auch in Zukunft genau so sein: Die Zeit ist der Faktor auf den es ankommt. Wer ganz oben ist kann sich sicher sein, dass es bald wieder bergab geht. Wer wiederum unten ist braucht nur mit etwas Durchhaltevermögen auf den nächsten Aufstieg warten. Die große Kunst ist der bewusste Umgang mit der eigenen Situation und das Leben mit dem Flow.

Mut zur Selbstbefreiung

Die Last der Arbeit kann erdrückend sein. Der erste Schritt sich erfolgreich aus dieser Umklammerung zu lösen ist die Entsorgung unliebsamen Gerümpels. Weg mit all den Projekten und Beziehungen die die eigenen Ressourcen verschwenden und unnötig Druck erzeugen. Diese Säuberung ist nach vielen Kriterien zu gewichten und anzugehen. Finanzielle Überlegungen spielen dabei oft nur eine Rolle am äußeren Rande. Das lukrativste Projekt führt langfristig zu Depressionen, wenn man bei der Umsetzung die eigenen Prinzipien auf der Strecke lässt. Leider erkennt man oft sehr spät die wahre Natur von vermeintlich wundervollen Partnerschaften. Lange Trauer hilft nichts. Ehrlich zu sich selbst sein, aus der Situation lernen und einen klaren Schlussstrich ziehen. Trotzdem mit vollem Optimismus in neue Partnerschaften starten.

Die Selbstbefreiung fördert den Fokus auf Aktivitäten die das Leben lebenswert machen. Die Entsorgung von Müll schafft Platz für Neues. Das spontane Brechen mit Gewohnheiten und Beschäftigung mit Unbekanntem stärkt das Selbstvertrauen und zeigt, dass das eigene Potential noch lange nicht ausgeschöpft ist.

Jeder kann sein Glück suchen

Bei der Formulierung von Zielen darf man nicht zu knausrig sein.  Je größer die Vision umso spannender die Herausforderung. Den Traum zu leben bedeutet sich überhaupt erst auf die Suche danach zu machen. Menschen die keine großen Ziele haben können sich auch nicht vorstellen große Ziele zu erreichen.

Zu den großen Ausnahmen gehört leider die Traurige Regel: wirklicher Erfolg braucht Ausdauer, Fleiß und Disziplin. Zusätzlicher Pro-Tip: Planung ohne Puffer verbraucht dein ganzes Leben und lässt keinen Raum für Fehler.

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