B2B im Online Marketing II
Worin unterscheiden sich die Werkzeuge?
Die Instrumente des B2B Online-Marketings sind grundsätzlich die selben wie im B2C Online-Marketing. Allerdings unterscheiden sie sich in der Art der Anwendung und in der Gewichtung. Einige Beispiele und Tipps dazu kommen von Ingo Schwabs Artikel “Besonderheiten des B2B Online-Marketings: Ein kurzer Vergleich zum B2C Online-Marketing”:
- Suchmaschinen-Marketing: Google ist hier sowohl im B2C als auch im B2B mit Abstand die wichtigste Suchmaschine und steht damit im Zentrum aller SEO- und SEM-Aktivitäten. Allerdings gibt es im B2B-Bereich spezielle Business-Suchmaschinen, welche auf Eintragung und somit vorselektierte Daten zurück greifen. Die Eintragung in eine Business-Suchmaschine ist meist je nach Positionierung und Umfang kostenlos oder zu einem Festpreis erhältlich.
- Affiliate-Marketing: spielt im Moment noch eine eher untergeordnete Rolle. Das liegt einerseits daran, dass es nicht so viele B2B Websites gibt (dementsprechend kleines, uneffektiveres Netzwerk als im B2C) und andererseits an der Komplexität der B2B-Produkte und -Dienstleistungen.
- Portale: Im B2B-Bereich gibt es meist Fach- oder Branchenportale, die eine Vielzahl von Inhalten und Funktionen integrieren – wie beispielsweise Nachrichten aus dem Fach/der Branche, Fachartikel, Whitepaper, Webcasts, Firmenvideos, Messespecials, Firmenverzeichnisse usw.
- Display Advertising: Die Möglichkeiten sind hier gleich dem B2C-Bereich, allerdings besteht eine Einschränkung hinsichtlich der Reichweite. Es ist viel schwieriger die Zielgruppe zu erreichen, deshalb ist es von enormer Bedeutung, die relevanten Umfelder (Channel, Portale, Websites, Blogs, Communities, usw.) ausfindig zu machen.
- Online-Marktplätze: Diese unterscheiden im Hinblick auf die Handelsform (Festpreis, Ausschreibungen, Auktionen, usw.), die Angebotspalette, die Gebühren, die Anzahl der Käufer und Verkäufer. Dabei ist im B2B genau zu prüfen, ob sich ein Produkt für einen Online-Marktplatz und für welchen eignet.
- E-Mail Marketing: Via E-Mail wird in Unternehmen und zwischen Unternehmen sowohl als Kunden als auch als Partner die tägliche Arbeit koordiniert und mit dem Team kommuniziert. Deshalb werden E-Mails im B2B auch erfahrungsgemäß häufiger geöffnet.
E-Mail Marketing bietet Instrument zur Kundenbindung und Kundenakquisition, Möglichkeit der Informationssammlung über die Kunden, Kategorisieren der Informationen, Optimieren von Inhalten und Dialog mit Geschäftspartnern zu individualisieren. Diese Faktoren spielen gerade in der B2B-Beziehung eine wichtige Rolle. - Virales Marketing: Die Effektivität der viralen Verbreitung ist bei B2B etwas höher, da die Vernetzung untereinander engmaschiger ist. Dennoch bedeutet das nicht, dass diese Kampagnen für jedes Produkt bzw. Unternehmen geeignet sind.
Nachdem die Theorie nun sitzt sollten wir uns nun ausführlich der Praxis widmen.
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